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Umzug auf Domain…

www.fraulehmann.eu

Umzug…

Bitte HIER nix mehr machen (no comments, ping- or trackbacks.)

Ich bekomme eine eigene Domain und werde euch in Kürze informieren!

Bis gleich ;-)

Ein bisschen Spaß muss sein…

Snapshot Shop

Model 1: ‘Elvis lebt’

Model 2: ‘Big Mama’

Model 3: ‘Spitzgesicht’

Model 4: ‘Kampflesbe’

Model 5: ‘muscle woman’

Model 6: ‘Schwiegertochter’

Model 7: ‘Symmetrie’

Model 8: ‘Breitmaulfrosch’

Model 9: ‘Steffi Graf’

Model 10: ‘Tante Agatha’

Model 11: ‘Holzfällerbraut’

Model 12: ‘Hulklette’

Model 13: ‘Nachbarin’

Ihr könnt euren Favoriten JETZT GLEICH HIER online bestellen.

:D

Tätigkeitssuche…

Die, die meinen Weg in den letzten Wochen verfolgt haben, wissen, dass ich wieder in Deutschland bin. Der Grund, um es allen dazu gekommenen Lesern noch einmal zu erläutern, ist das schlechte Gesundheitssystem in Dänemark, was ich am eigenen Leib erfahren habe (hier gehts zum Nachlesen). Mein körperlicher Zustand hat sich sehr verbessert, eine 100%ige Diagnose bleibt abzuwarten (der Körper braucht eben seine Zeit - ich fühle mich jedenfalls gesund :-) ).

Ich habe mich also für meine Gesundheit entschieden und orientiere mich nun auf deutschem Terrain neu. Es vergeht also kaum ein Tag, an dem ich nicht nach passenden Tätigkeiten für mich suche (diese Aussage richtet sich vor allem an meine Mama!)

Kurz zu mir: nach meinem Abitur 2004 begann ich im September desselben Jahres den Doppelstudiengang ‘International Management and Modern Languages’ an der Universität Flensburg in Deutschland und der Universität Sønderborg in Dänemark. Meine Schwerpunkte legte ich auf ‘Strategic Management’ und ‘Human Resource Management’. Im September 2007 erzielte ich meine zwei Abschlüsse - den Bachelor of Business Administration (BBA, national akkreditiert) und den Bachleor of Business Administration and Modern Languages (BA, international akkreditiert). Um meinen persönlichen Horizont zu erweitern (Sprache, Erfahrungen, etc.), ging ich im November 2007 nach København / Dänemark.

Ich bin eine sehr offene Person, lerne schnell und bin für vieles begeisterungsfähig. Daher schaue ich mich nach allen für mich interessanten und möglichen Angeboten um. Die momentane Bewerbungssituation sieht folgender maßen aus:

NATÜRLICH können sich interssierte Personen, bei ernsthaftem Interesse, an mich wenden :-)

Nachtrag 1

Einige Tätigkeiten haben sich wieder erledigt… :-(

Die Suche und vor allem die Hoffnung gehen weiter…

Positiv ist nicht negativ…

Momentan bin ich in einer schwierigen Phase auf meinem Weg. Ich treffe gerade viele Entscheidungen, die nicht immer einfach abzuwickeln sind. Diese betreffen auch nicht immer mich, sondern beziehen sich teilweise auch auf Menschen in meiner direkten Umgebung. Das macht die Sache an sich dadurch manchmal sehr emotional, weil man ja nicht aus Stein gebaut ist. Natürlich sollte die gefühlsmäßige Schiene dabei außen vor bleiben. Und natürlich sollte es dabei nur um mich gehen. Es gelingt einem jedoch eben nicht immer. Dann passiert es hier und da eben auch, dass man in ein ‘Gefühlsloch’ (so nenne ich das jetzt einfach mal) fällt, aus dem man schwer wieder heraus kommt. Jedenfalls für den Moment. Die Kraft, die man benötigt um vom Boden wieder aufzustehen, ist in diesem Moment dann stark reduziert.

Daher habe ich mal wieder auf einem meiner Lieblingsblogs ein wenig geluschert, was ich in genau solchen Momenten tun könnte. Dabei habe ich etwas gefunden, was ich mir wirklich öfter mal ins Gedächtnis rufen sollte. Es geht darum, den Propeller des Optimismusses anzuschmeißen und dadurch wieder Kraft zu tanken und vor allem wieder ZU SICH ZU FINDEN.

Ich habe euch drei dieser für mich wichtigen Sätze mal kopiert:

See the positive aspect of every situation.

Think positive thoughts.

Hang out with positive people.

Euch allen einen schönen Tag und viele positive Gedanken, denn dann ist nichts negativ.

Träume Popäume…

Ich würde euch gerne berichten, dass ich lange Zeit nachts immer den gleichen Traum hatte:

Ich bin an irgend einem Ort, den ich nicht klar um mich sehen kann. Der Hintergrund verschwimmt sozusagen. Ich bin allein. Die Menschen um mich herum sind genau so verschwommen wie der Hintergrund. Plötzlich kommt eine Peron und erschießt mich von hinten. Manchmal kniee ich dabei, manchmal stehe ich. Ich bekomme immer einen direkten Kopfschuss und wache dann auf.

Diesen Traum habe ich sehr lange Zeit Nacht für Nacht gehabt. Seit geraumer Zeit ist er jedoch verschwunden und ich bin froh darüber. Es scheint, als hätte sich was in meinem Leben verändert, dass dies negativen Empfindungen verschwunden sind und somit auch der Traum.

Ich habe mal im Netz nach der Bedeutung meines Traumes geschaut und habe dabei folgendes gefunden:

link

Ahso, ich muss also für etwas büßen. Also 1. muss ich gar nichts und 2. finde ich, dass der Traum schon unschön genug ist, da soll ich also noch Reue für etwas zeigen und mich schlecht fühlen. Also noch negativer geht es nicht, finde ich.

Ich finde, es ist viel wichtiger, dass ich nach dem WARUM des Traumes frage und mich freuen kann, dass er vorbei ist, ehe schlimmere Dinge begonnen haben. Fakt ist, ich habe etwas in meinem Leben verändert und somit auch diese negative, all nächtliche Begegnung abgelegt. Die Suche nach Antworten wird immer weiter gehen…

Nachteule…

Es ist kaum vorstellbar, dass ich mit 24 Jahren nach einem Abend des reinen Gefeiereseses so kaputt bin. Watt is nur lose bei mir?

Ich fühle mich, als wäre die Zeit reif Kukident zu nehmen und so ein Hackentaxi zu adoptieren, was die ‘Silberlocken’ unserer Erde als mobilen Untersatz benutzen.

Dank eines neuen Widgets am Rande meines Blogs kann ich euch jetzt auch immer meinen ‘Zustand’ mitteilen - sprich: wie ich mich gerade fühle. Also heute habe ich dazu nur eins zu sagen:

Photobucket

Dank der vielen Nachtarbeit in meinem Leben, hat sich mein Körper eigentlich sehr angenehm an die Dunkelheit und gleichzeit an die Arbeit in diesem Zeitraum gewöhnt. Ich bin gerne nachts wach und tue etwas. Und noch viel lieber schlafe ich dann den nächsten Tag bis in die Puppen. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Rythmus. Das Umfeld reagiert darauf ein wenig anders. Aber so ist das halt mit 24 und so bin ICH. Und heute bin ich einfach nur müde…

P.S.: Übrigens ist es sehr ermattend, wenn man dann auch noch eine halbe Ewigkeit auf sein Essen warten muss oder ähnliches. Ich nenne keine Namen, die Person kann sich trotzdem spaßig angesprochen fühlen ;-)

Konversationen…

Ich stelle fest: es gibt schon merkwürdige Gespräche. Eines davon sieht ungefair so aus (reiner spaßiger Spaß natürlich):

Er: ‘Ich mache Schluss.’

Sie ‘Kannst du ja gar nicht, weil ich zuerst Schluss gemacht habe.’

Er: ‘Kann ich wohl. Und zwar hier und jetzt. Und noch vor dir.’

Sie: ‘Dann mache ich auch Schluss. Und zwar auch jetzt.’

Er: ‘Gut, dann ist jetzt Schluss.’

Sie: ‘Eben.’

ODER

Sie: ‘Du liebst mir gar nicht mehr.’

Er: ‘Ach weisse… .’

Sie: ‘Du hasst mich.’

Er: ‘Nein, ich hasse Dich sehr. Das ist ein Unterschied.’

Ach, is datt schön :-)

Can you remember…

Ich kam 1984 als Erdenbürger der schönen DDR auf diese Welt. Und ich muss feststellen, dass es eine Menge schöner Sachen gab. Einige sind ein wenig weggerückt, da man sich mit zunehmendem Alter auch nicht mehr damit beschäftigt. Durch eine simple, aber nicht gezielte, Suche bei www.youtube.com, kam ich auf folgende schöne, alte Geschichten:

Da ich nicht weiß, wie der Anteil an ‘Westbürgern’ (ich finde dieses Wort echt blöd) meiner Leser ist, frage ich einfach mal in die Runde, wer was und woher aus den ‘guten alten Zeiten’ kennt:

‘Plumps’

‘Pittiplatsch’

‘Das Spielhaus’

Könnt ihr euch erinnern? Und wenn ja, an was? Und wer kann mir was zu ‘Im Hochhaus spukts’ sagen?

Freue mich auf eure Antworten :-)

Raucher…

Ich rauche nun seit meinem elften Lebensjahr. Natürlich habe auch ich mal heimlich damit angefangen. Wir waren drei Mädels (ich nenne hier mal keine Namen - reusper) und haben uns immer heimlich auf einem Grundstück getroffen, wo man sich hinter Hecken gut verstecken konnte (oh das reimt sich ja sogar). Anfangs haben wir immer Papier aus den Schulheften herausgerissen und uns dieses dann angezündet (empfehle ich übrigens nicht als Start up zum Rauchen). Wenig später wurde das langweilig und wir fingen an Laubblätter in das Schulpapier zu stopfen (auch das ist eher nicht zu empfehlen). Ja ich weiß heute auch, dass das so rein gar nichts mit ‘Rauchen’ zu tun hat. Zuletzt haben wir dann alles, was rauchbar bei unseren Eltern herumlag, geschnappt und unser ‘Gut’ dann unter der besagten Hecke zusammgetragen.

Heute rauche ich immernoch gern und manchmal auch viel und trotzdem gern. Was ich allerdings dann nicht mag, ist, wenn mir jemand erzählen will, ich soll es doch mal mit dem ‘Aufhören’ probieren. Eine kurze Erklärung dazu: durch die Intensität der letzten Arztbesuche wurde ich auch auf mögliche ‘Folgen’ des Rauchens untersucht. ALLET JUT, kann ich nur sagen. Ich habe nicht mal die kleinsten Anzeichen eines Rauchers. Sprich: man kann meinem Körper rein medizinisch nicht nachweisen, dass ich Raucher bin.

Wieso, stellt sich mir dann die Frage, will mir jemand dann trotzdem einen ‘Nichtraucherkurs’ an die Backe quatschen? Und wieso hören diese Leute nicht auf, wenn man ihnen dann versichert, dass man nicht aufhören möchte und so rein gar kein reges Interesse an diversen ‘ich-bin-Nichtraucher-Kursen’ hat? Ist es mir als Mensch nicht freigestellt selbst zu entscheiden, wann und wo und wie ich rauchen möchte?

Sein wir doch mal ehrlich: seit dem ‘Nichtraucherschutzgesetz’ werden Raucher wie ‘abhängige Drogensüchtige’ behandelt. Aber warum tun die Menschen das schon seit 500-600 Jahren v.Chr.? Sollten wir bis heute nicht gelernt haben, wenn es doch so schlimm ist für uns? Genügend Zeit ist ja jedenfalls seitdem vergangen!

Ich frage hiermit mal in die Raucherabteilung: sind wir nicht rücksichtsvoll? Haben wir jemals in einem Restaurant eine Schachtel platt gemacht, wenn am Nebentisch gerade gespeist wurde? Ich kann nur von mir sagen, dass ich immer nachgefragt habe, ob es jemanden stören würde. Und es hat mir nicht weh getan, ein ‘Nein’ zu hören. Wenn Kinder oder Schwangere im Raum waren, dann war es für mich selbstverständlich meine Rauchgelüste zu unterbinden. Aber seitdem wir wie Sträflinge fein säuberlich nach Draußen geschickt werden (man denke an den schmerzhaft kalten Winter), hat sich auch meine Einstellung zum Rauchen geändert - ich stehe noch mehr zu meinem Rauchverlangen. Ich werde diesen auch nicht mehr unterbinden, wenn ich mich an einem Ort des ‘Dürfens’ befinde. Nehmen denn Schmatzer oder lautstarke Brüller auf mich rücksicht? Schließlich ist das ja auch ein Angriff auf mein Trommelfell.

Neulich beim Bäcker ein Kommentar war sehr deultich und zutreffend: sollten wir uns nicht lieber um die Junkies kümmern, die auf Kinderspielplätzen ihre Spritzen verteilen? Letztendlich versuchen Menschen anderen Menschen noch alles zu verbieten und machen sich Gedanken um Dinge, die vom Dringlichkeitsgrad her eher unwichtig sind. Also macht euch mal weiter einen Kopf da oben um Raucher oder Nichtraucher und lasst die Kinder weiter mit auf verdreckten Spielplätzen umherlaufen…

P.S.: Das ist übrigens meine Lieblingsmarke - es lebe der Osten. :-)

P.P.S.: Ich benutze übrigens so genannte ‘Prince-Strandaschenbecher’ @ the beach (ein kostenloser Service am Usedomer Ostseestrand!). Leider hat mein überaus geniales Nokia Mobiltelefon *reusper* verhindert, dass Beweisbilder hier erscheinen können.

Frum?

Also Sachen gibt es, die ich täglich beobachte und die mir manchmal echt lange in der Rübe da oben den Platz rauben (besser: sich den Platz nehmen, den sie brauchen).

Heute am Strand zum Beispiel habe ich unzählige Ameisen beobachtet, die es immer wieder interessant fanden an meinem Bein hochzuklettern. Als der Wind dann zu stark wurde, habe ich mich in den Strandkorb verzogen und von dort aus die kleinen Tierchen weiter beobachtet. Da stellte sich mir die Frage, wie es wohl für eine Ameise ist, wenn ein Windstoß ihnen ein paar Sandkörner auf den Körper bläst? Sie können zwar das sechs- bis siebenfache ihres Körpergewichtes tragen, aber wie fühlt es sich für eine Ameise an, wenn da solch ein Sandkorn einfach ‘kawumm’ auf ihren Körper prasselt? Ist das dann wie für uns mit einem Kieselstein beworfen zu werden oder eher mit einem Ziegelstein?

Wenn man morgens ganz früh aufsteht und sich die Blumen dieser Welt mal ansieht, dann ’schlafen’ diese meistens noch. Das heißt, dass ihre Köpfe die Blüten vollkommen zusammgezogen haben und sie nichts an ihr ‘Inneres’ lassen. Wieviel Kraft kostet es eine Blume dann, sich wieder vollkommen zu entfalten? Wäre es vergleichbar mit ein paar Liegestütze für uns Menschen? Oder eher einen Stock vom Boden aufzuheben? Oder benötigen Blumen dafür so viel Kraft, wie ein Mensche, der den Mount Everst besteigen will? Ich weiß es wirklich nicht…

Und was ist mit einem Stuhl, der einen dicken Menschen aushält? Sind die Teilchen aus denen der Stuhl besteht dann gestresst oder ist denen das vollkommen egal? Mögen sie lieber einen schlanken Menschen oder sind sie froh, wenn sie was zu tun haben, wenn eine korpulentere Person vorbei kommt?

Es gibt so viele Fragen in meinem Kopf…

Ich suche die Antworten und werde sie finden…

P.S.: Nur zur Information, ich habe KEINE Drogen genommen!

I love you wie Sau…

Also wenn ich manchmal da draußen in der Welt so umherspaziere, dann beobachte ich gerne alles. Neben der Natur sind Menschen immer wieder ein sehr ‘possierliches’ Anschauungsmaterial. Meistens ergeben sich ungeahnt bemerkenswerte Situationen zwischen ‘Paaren’. Dabei frage ich mich dann immer: sind die echt glücklich miteinander?

Erst kürzlich konnte ich folgende Szenerie beobachten:

Kommen zwei ‘Urlauber’ mit dem Rad den Holzweg zum Strand runter. Direkt neben dem Strandaufgang befand sich eine Bude für Strandkorbvermietung. ER klappt den Fahrradständer aus und bewegt sich in Richtung Strandkorbbude um einen Schlüssel zu holen. SIE bleibt währenddessen mit den zwei Rädern auf dem Holzweg wartend stehen. Dabei hat SIE die Hände ‘elegant’ in den Hosentaschen versteckt. Plötzlich sieht SIE das direkt neben sich parkende Rad ihres Mannes langsam fallen. Scheinbar total überfordert mit der Situation schreit SIE ihrem 10 m entfernt stehendem Mann zu: ‘Ahhh, DEIN Rad fällt.’ Das Rad fällt also und was macht SIE? Bleibt natürlich mit den Händen locker in den Taschen wie angewurzelt stehen. Kurz darauf kommt ER zurück und hebt sein am Boden liegendes Bike auf. Es entgleiten ihm nur folgende Worte: ‘DU bist auch zu gar nichts zu gebrauchen.’

Bei solchen Gelegenheiten fällt mir immer wieder auf, wie froh und glücklich ich doch sein kann, dass solche Dinge in meinem Leben nicht passieren. Ich meine damit, dass ich nicht so mit Menschen umgehe und auch nicht so mit mir umgegangen wird.

Natürlich gibt es auch andere Beispiele, die bestimmt schon jeder einmal im Urlaub beobachtet hat. Zum Beispiel die klassischen ‘Urlaubs-Schweiger’. Das sind die, die beim Essen stundenlang nebeneinander hocken und nicht ein Wort miteinander kommunizieren. Wie geht sowas bitte? Und was soll das denn?

Jeder hat natürlich eine andere Auffassung von ‘Beziehung’. Wenn ICH mich jedoch zu einem Menschen hingezogen fühle, dann sind Unterhaltungen/ Kommunikation völlig normal und gehören absolut dazu (natürlich nicht ununterbrochen - also nicht Quasselstrippen mäßig). Ich akzeptiere diese Person dann so, wie sie ist; versuche sie nicht zu ändern; stelle keine Forderungen; von Erwartungen ganz zu schweigen; ich bin frei und lasse frei.

Ich glaube das ist das Grundrezept für eine aufregende Mischung zwischen zwei Menschen…

In guten Händen…

Heute war gesundheitlich gesehen ein schöner Tag. Bereits heute morgen 09:00 Uhr begab ich mich auf den Weg zu meinem Hausarzt, um Überweisungsscheine zu den Fachärzten einzuholen. Danach gings dann gerade aus zum Nephrologen.

Dr. Bombor ist ein sehr netter Mann, der sich gleich Zeit für mich genommen hat. Wir haben sehr ausgiebig über meine Krankengeschichte geredet und ich muss noch einige Informationen auffrischen, um ihm weiter zu helfen eine eindeutige Diagnose zu erstellen (sprich: Medikamente, Zeiträume, Blut- und Urinwerte ermitteln aus jeglichen Krankenakten).

Wir verblieben uns Mittwoch wieder zu treffen und alle Werte zusammen zu tragen. Auch alle weiteren Untersuchungen werden am Mittwoch erfolgen. Ich fühle mich so wohl, wie schon lange nicht mehr bei einem Arzt. Vor allem sein Ziel, mich von den chemischen Pillen runter zu bringen, klingt gut in meinen Ohren.

Ich freue mich endlich gesund zu werden und dabei von einem kompetenten Facharzt begleitet zu werden…

Ein wirklich schöner Samstag Abend…

Ich bin nun seit Freitag Abend auf der Insel Usedom im schönen Mecklenburg-Vorpommern an der Ostsee (wer meinen vorherigen Blogeintrag gelesen hat wird feststellen, dass es doch erst Samstag Früh war). Überall sieht man hier momentann fleißige Hände, die dabei sind Veranstaltungen aller Art zu organisieren. Es ist also Bewegung auf der Insel und ich habe ein Stück davon gestern Abend mitgenommen. In der ‘Villa Irmgard’ in Seebad Heringsdorf findet derzeit ein Pleinair statt - ‘7 Malen am Meer’ (leider haben sie keine eigene Homepage - sehr schade). Jedenfalls ging ich gestern mit zum gemeinsamen Essen ins Museum. Die Maler waren teilweise noch am bearbeiten ihrer Bilder, was sich als sehr interessant heraus stellte. Teilweise von oben bis unten mit Farbe beklekst ergaben sich Gespräche und Einblicke in ihre Arbeiten. Anschließend wurden die Bilder in den Räumlichkeiten aufgestellt um für die Ausstellungseröffnung am nächsten Tag bereit zu sein und auch um zu trocknen. Anschließend wurde gegessen und diskutiert. Bei Wein und köstlichen Speisen lernte man sich näher kennen und nahm das ein oder andere daraus für sich mit.

Als sich der Abend dem Ende zuneigte ging ich ein paar Minuten an die frische Luft (auch um eine zu rauchen - Nichtraucher sind sowas von untolerant). Dabei kam ein Mann in Richtung Eingang und ich kannte ihn irgendwo her. Daher sprach ich ihn an und wir kamen kurz ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass es ein Künstler war, der früher bereits in der Villa ausgestellt hatte - Klaus Olivier. Wir kannten uns daher also doch und sprachen ein wenig über dies und das. Die Ausstrahlung dieses Menschen war unfassbar - er war so hell und positiv, dass es fast schmerzte. Ich versuche noch herauszufinden was diese Begegnung mir sagen soll und bedanke mich an dieser Stelle für diese Zusammentreffen :-)

Für mich neigte sich der Abend schnell zu Ende, da ich Schmerzen hatte und einfach nur nach Hause ins Bett wollte. Dennoch war es ein sehr gelungener Abend und man soll ja gehen, wenn es am schönsten ist ;-)

Ich freue mich vielleicht auch nächstes Jahr (es wäre dann das 5. in Folge) wieder neue Maler aus verschiedenen Ländern kennenzulernen. Ihre Arbeiten sind wunderschön und auch in die Villa gehe ich gern (weckt Kindheitserinnerungen - habe dort meine ersten Klavierversuche gemacht. Dazu aber vielleicht mehr in einem anderen Blogeintrag).

Sterling.dk - We would NOT fly with us…

Als ich am Freitag nach Deutschland zurück kehrte, habe ich nicht bezweifelt, dass ich ankommen werde. Aber das der ‘Trip’ so wird, lässt sich nur mit Desaster umschreiben… Mein allgemein fünfter Flug von Kopenhagen nach Berlin/ Tegel mit sterling.dk begann unspektakulär. Die Buchung über das Internet erfolgte bereits am Mittwoch und verlief ohne weitere Probleme. Der Flug am Freitag Abend um 20 Uhr jedoch nicht. Schon als ich am Flughafen ankam, zeigte sich das Grauen auf der Anzeigetafel; statt wie erwartet um 20 Uhr zu starten, wurde der Flug auf 21:50 verschoben. Kurze Zeit später revidierten sie die Zeit um bescheidene fünf Minuten (jeder weiß, was ‘bescheiden’ für ein Synonym hat). Mir blieb also nichts anderes übrig, als fast zwei Stunden auf dem Flughafen umherzugammeln. Ich entschloss mich daher mal einen Mitarbeiter der Firma sterling.dk aufzusuchen.

Bereits am Informationsschalter wurde ich zu einer anderen Airline verwiesen - also Verantwortung mal schön weiter schieben. Von dort aus schickte man mich dann zu sterling.dk, die sich außerhalb der Sicherheitszone befanden. Das bedeutet: wieder auschecken, labern und rumstressen und dann wieder durch die Sicherheitskontrolle. Jedenfalls haben sie ordentliche harte dänische Worte abbekommen :D

Nachdem ich die Sicherheitskontrolle erneut passiert hatte, ging ich langsam in Richtung Gate A 12. Allerdings war da noch nicht mal eine Maschine annähernd in Sichtweite. Aber man kann ja schon mal hingehen dachte ich mir. Ich also da angekommen, Bording-Karte gezeigt und gewartet. Und gewartet und gewartet und gewartet. Und dann haben wir alle noch mehr gewartet. Denn wie gesagt, es war ja kein Flugzeug weit und breit. Am schlimmsten fand ich das für die kleinen Kinder und Babies, die zahlreich vertreten waren. Die Eltern waren dadurch reichlich gestresst. Dennoch haben wir die Situation einigermaßen gemeistert alle.

21:45 sollte es an Board gehen. 22:00 trudelte die Maschine langsam ein, aber von an Board gehen keine Spur. Irgendwann hatte ich solche Schmerzen, dass ich die Schnauze gestrichen voll hatte, denn wir erhielten keinerlei Informationen. Ich also aufgesprungen (man bedenke, dass die Maschine ausgebucht war und sich dementsprechend viele Passagiere für eine Boing 737 am Gate im Wartebereiche befanden) und zum Check-In zu dem sterling-Angestellten und lautstark mit Unterstützung jeglicher mir bekannten Schimpfworte auf Dänisch und Englisch nach Informationen verlangt. Die Techniker machten sich schon aus dem Staub, weil sie mir offensichtlich aus dem Weg gehen wollten. Der sterling-Mitarbeiter rannte dann sofort in das JETZT SCHON ankommende Flugzeug und zehn Minuten später öffneten sich die Türen zum Flieger. ABER dann mussten wir alle wieder aussteigen, weil irgend etwas nicht klar war. Wir also alle wieder raus, Kinder schrien und ältere Reisende waren wirklich überfordert.

Weitere 15 Minuten später waren wir dann endlich an Board. Wir saßen und dann wurden wir auf spanisch begrüßt. Wo fliege ich nochmal hin? Die Stewardessen wussten es bis dato selbst nicht, denn sie sprachen zu uns kein Wort. Als wir dann endlich in der Luft waren, fragte ich nach einer Kleinigkeit zu Essen und zu Trinken. NIX! Es gab einfach nix. Nun flogen wir nur knapp 15 Minuten, aber dennoch ist das im Flugpreis bisher immer enthalten gewesen (ein Sandwich + ein Bier oder eine Cola). Mitten in der Luft, so 28.000 km von der Erde entfernt, wurde uns dann bekannt gegeben: ‘Sehr geehrte Passagiere, wir landen in Schönefeld. Tegel hat geschlossen’. BOAH! Bedient! Ich sauer³³. Meine Freundin, die 3 Stunden nach Berlin gefahren ist um mich entgegen zu nehmen, wartete nun bereits seit 21:00 am Flughafen TEGEL! Wir aber nach Schönefeld. Ok, dachte ich mir. Die werden schon einen Bustransfer organisieren.

Wir dann SEHR unsanft gelandet (@HerrVogelmann wir landeten noch schlechter als nach CPH) und warteten nun gespannt auf unsere Koffer. Nach einer weiteren Stunde tauchten diese dann endlich auf und rannten alle hastig in die Flughalle - wollten alle nur nach Hause. Die ‘nette Dame’ am Informationsschalter gab jedoch nur folgende Antwort: ‘Ich weiß doch auch nix. Ich arbeite nur am Flughafen und nichts weiter’. Ich wieder aufgebracht hoch³³ (die Leuten gingen wieder beiseite) gab ihr deutlich zu verstehen, dass sie doch bitte ihren Hintern gefälligst in Bewegung setzen sollte, damit die vielen Leute nach Tegel kommen können ODER sie ihren Rock ab morgen angezogen bekommen muss, weil sie selbst dazu nicht mehr in der Lage sein wird. Leider blieb sie auf ihrem Hinterteil sitzen und es passierte gar nichts. Ich ging dann voll entnervt nach draußen und ein junger Mann und zwei Dänen sprachen mich an, ob wir uns nicht ein Taxi teilen könnten. Noch mit Kippe im Mund fragten wir uns durch die nur fünf bereiten Taxi´s, welches bereit war eine Kreditkarte zu nehmen. Ein einziger erklärte sich bereit und wir fuhren endlich Richtung Tegel. Der junge Mann stieg als Erster aus, das dänsiche Paar ein wenig später und ich blieb zurück. Der Taxifahrer (Ibu, du bist ein reiner Guter) bot mir an etwas zu Trinken zu besorgen und auch etwas Nahrung, weil unter Hunger bin ich nicht erträglich. Ich lehnte aber dankend ab und er brachte mich endlich nach Tegel. Meine Freundin wurde mittlerweile aus dem Flughafen rausgeschmissen und stand deutlich angepisst an ihrem Auto auf dem Parkplatz und wartete auf mich. ICH WAR ENDLICH DA! Ibu schrieb Rechnung und wir fuhren dann erstmal was zu Futtern an. Danach machten wir uns auf die Autobahn (Übrigens gehen einem Navigationsstimmen in diesem Moment SEHR auf die Nervenstränge). Diana wurde als bald ein wenig müde und ich übernahm einen Teil der Fahrt. Und als wäre das alles nicht genug gewesen, hatten wir auch noch Nebel mit unter zehn Metern Sichtweite. BOAH! Das Ende des Liedes: wir waren um fünf Uhr zu Hause!!! :-(

Meine Konsequenz ist ein Brief an sterling.dk, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Allerdings ist er auf dänisch und ich habe darin die Situation geschildert und alle Zusatzkosten (Taxi und Parkplatzgebürhen) sowie einen Teil der Reisekosten zurück beantragt, ansonsten werde ich rechtliche Schritte über meinen Anwalt einleiten. Wir werden sehen was passiert…

doc-sterling1

(Bei)schlafstöckchen…

Da dieses Stöckchen schon lange in den Kellertiefen meines Blogs verstaubt, habe ich es jetzt mal ausgegraben:

  1. Lieblings-Schlafklamotte? Nüx!
  2. Lieblings-Bettwaesche? Ich mag weiß, aber frisch ist immer gut.
  3. Lieblings-Schlafposition? Wie ein kleiner Igel zusammengekauert…nee…mehr so halb seitlich mit einem Bein angewinkelt und die Arme unterm Kopfkissen versteckt.
  4. Hast Du ein “Einschlafritual”? Müde sein.
  5. Hast Du ein Kuscheltier, Knuddelkissen oder aehnliches? Abgeschafft.
  6. Was machst Du, wenn Du nicht schlafen kannst? Wach sein. Vielleicht auch ein wenig wütend werden.
  7. Wie groß ist Dein Bett? 133 X 195
  8. Wie viele Kissen hast Du? Zwei.
  9. Schlaefst Du alleine? Wenn ich alleine bin schon.
  10. Linke oder rechte Seite? Links. Also von mir aus betrachtet.
  11. Wie laesst Du dich wecken? Ungern. Aber wenn es denn sein soll, dann von meinem Handy, was nicht mehr klingelt und nur halb vibriert, was ich also auf einen Gegenstand lege (Verstärker sozusagen jetzt nä) um überhaupt eine Rührung des Teteflons wahr zu nehmen.
  12. Stehst Du direkt auf oder bleibst Du liegen? Ich lege mich meistens wieder ganz hin :-)
  13. Dein erster Gedanke am Morgen? Die Sonne scheint.
  14. Was machst Du um wach zu werden? Mein Handy klingeln lassen und dann streeeeeccckkkkeeennnn.
  15. Die letzten fuenf Taetigkeiten bevor du zu Bett gehst in umgekehrter Reihenfolge: Ist unterschiedlich. Meistens vergesse ich das Notebook aus zu machen. Zähne putzen dann auch. Trinken tue ich meistens was. Ausziehen und die Vorhänge zu ziehen (ja in der Reihenfolge - hehe) glaube ich.
  16. Und zum Schluss haette ich gerne noch ein Bild von deiner Schlafecke. Kann sich jeder auf Ikea.dk ansehen. Aber ich will mal nicht so sein.


(Bei)schlafstöckchen von Ingo

Wasichwirklichmagstöckchen…

Ich mag so viele Dinge im Leben. Hier mal ein paar, die mir spontan eingefallen sind:

1. Frei sein.

2. Gute Musik.

3. Tage lang im Bett rumgammeln.

4. Offene Menschen ohne Vorurteile.

5. Rauchen und wenn es noch meine Lieblings-Ost-Kippen sind ist es perfekt.

6. Die Weite des Meeres.

7. Die Wärme von Kerzen.

8. Zusammen kochen und genießen.

9. Lernen.

10. Gesundheit zu haben.

11. Anderen Menschen eine Freude machen.

12. Wenn Gänseblümchen morgens noch schlafen.

13. Mich nach einer heißen Dusche/ Badewanne in ein frisch bezogenes Bett zu legen.

14. Sonne, aber auch Puderzuckerschnee im Winter.

15. Lachen auch ohne Grund und ununterbrochen.

16. Den Klang eines guten Klavieres/ Flügels.

17. Mit dem Notebook im Bett liegen, dabei im Netz surfen und mich über diese Erfindung freuen.

18. Ymer Drys.

19. Wenn meine Füße einen Tag mitgemacht haben (am besten im Sand oder vom Gras gekitzelt wurden) und man es sieht und riecht.

20. Wenn ich vom Strand komme, mir noch Sand im Nacken klebt und er dann den Rücken runter rieselt.


Wasichwirklichmagstöckchen von Ingo

Die Würde des Menschen ist unantastbar…

ICH BITTE ALLE LEUTE DA DRAUßEN ZU HELFEN!!!

Worum es geht erfahrt ihr unter folgendem Link:

bitte hier klicken

Ich danke euch schon einmal im Voraus!!!

Diewürdedesmenschenistunantastabrstöckchen von Ingo

Step by Step..

Soeben erreicht mich die erste gute Nachricht aus Deutschland: ich habe ab morgen eine Krankenversicherung. Die Karte kommt später, aber ich erhalte morgen bei Anreise Papiere, dass ich versichert bin und somit alle Untersuchungen bekommen kann.

JIPPI!

DAS ist erst der Anfang. Aber ein guter, der die Hoffnung erfrischt nach all den Ereignissen… :D

Eine Reise neigt sich dem Ende zu…

Der dritte Tag im Krankenhaus war angebrochen und so langsam schwand meine Ruhe in den Diskussionen mit den Ärzten. Meine Stimme wurde energischer und die Sätze kürzer. Ich drängte alle zu einer Lösung.

Als der Arzt sich tatsächlich schon um 14:30 Uhr blicken ließ, versprach der mir auf mein bestimmendes Verhalten hin, sich mit einigen Oberärzten über die Sache Dänemark-Deutschland zu unterhalten und mir spätestens am nächsten morgen eine Antwort zu präsentieren.

Somit startete der vierte Tag mit einem Arztbesuch und der Nachricht, dass das Krankenhaus in Dänemark keine Kosten in Deutschland übernehmen wird. Ich musste nun eine Entscheidung treffen…

…Ich entscheide mich für meine Gesundheit und werde meine Zelte im Dänenland abbrechen. Ich werde heute alles kündigen und mich aus diesem Land abmelden, um dann eine Krankenversicherung in Deutschland machen zu können. Freitag, den 23.05.2008, werde ich um 20:00 Uhr in Kopenhagen in ein Flugzeug nach Berlin TXL steigen und um 21:05 bereits deutschen Boden betreten.

Ein halbes Jahr lang habe ich unser Nachbarland Dänemark genossen. Die Menschen und ihre Mentalität haben mir gefallen; die Arbeit war wegen der stressfreien Bestimmungen angenehmer; das Nachtleben ist immer wieder aufregend…ein Weilchen könnte ich noch so weiter schreiben. Aber nun ist diese Reise zu Ende. Ich nehme dieses Ende an und sehe es als Chance für mich. Ich gehe guter Hoffnungen zurück nach Deutschland, vor allem weil ich wieder einen Teil über mich gelernt habe. Das Ende der Reise hier in Dänemark hat mir einiges über mich aufgezeigt - ich bin mir selbst wieder ein Stück näher gekommen. Also hat sich auch dieses Schritt in meinem Leben mehr als gelohnt. :-)

Der Weg zu sich selbst ist der härteste überhaupt. Doch man bekommt immer wieder Zeichen. Es gilt diese wahr zu nehmen und etwas daraus zu machen. Ich bin dabei und für alle, die es als Scheitern sehen: ihr könnt mich nicht mal mehr an eurem Arsch lecken… !

Schlimme Zustände…

Ich liege also weiterhin im Krankenhaus. Heute herrscht hier Ausnahmezustand. Es kommen im Minutentakt neue Patienten hinzu. Teilweise liegen bis zu 20 meist ältere Leute auf dem Flur in ihren Betten und warten auf Behandlung.

Durch den hohen Patientenanteil kommen die Krankenpfleger kaum hinterher den Leuten zu helfen. Als ich auf dem Weg war mal fünf Minuten frische Luft zu schnappen, wurde gerade ein Bett mit einer alten Dame vor unserer Tür geparkt. Nach meinem kleinen Ausflug fiel mir auf, dass die Frau würgte und immer wieder ein leises ‘aua‘ herauspresste. Ich ging zu ihr und streichelte der völlig weggetretenen Person über die Stirn. Sie machte ihre kleinen sehr vertrockneten Augen auf und schaute mich hilflos an. Sie hatte bereits ihr ganzes Nachthemd und die Bettdecke vollgebrochen und aus ihrem Mund kam weißer Schaum. Ich holte sofort ein paar Handtücher und feuchte Reinigungstücher und versuchte das Gröbste weg zu machen. Danach hielt ich ihre Hand und wartete bis eine Krankenschwester an mir vorbei lief. Ich gab ihr zu verstehen, dass diese Frau Hilfe benötigte. Ihre Antwort war nur, dass auch andere Patienten warten. So verweilte ich noch einige Zeit bei der Frau am Bett, bis ich mir sicher war, dass ihr nun geholfen wird.

Mir gefällt nicht, in welchem Ton gesunde nicht Hilfe benötigende Menschen mit kranken, schwachen, hilflosen Menschen sprechen. Mir gefällt nicht, wie wir unsere Gleichgesinnten behandeln. Mir missfällt, wie Menschen abgeschoben werden, die vielleicht ihre letzten Lebensstunden vor sich haben. Mir kommt die reine Kotze hoch, wenn ich merke, dass Menschen ihren Beruf derart verfehlt haben, dass sie nicht mal merken, wenn jemand Hilfe benötigt oder einfache jemanden braucht.

Mehr habe ich dazu nicht zu sagen…

Spärliche Hilfe im Dänenland Teil 2…

Seit zwei Tagen besetze ich nun ein Bett auf der Intensivstation im Krankenhaus in Kopenhagen. Und wie ich im letzten Beitrag geschrieben habe: wir werden sehen (was die Hilfe hier angeht). Die Krankenpfleger, sygeplejer genannt, kümmern sich teilweise sehr nett um einen. Durch das hohe Patientenaufkommen sind sie jedoch hin und wieder leichte gestresst. Die Ärzte machen sich sehr rar finde ich. Dadurch braucht hier alles sehr viel Zeit.

Heute habe ich mehr Informationen zu meinem Untersuchungsverlauf erhalten. Ich muss sage und schreibe satte fünf Wochen auf meine Untersuchung warten. Sie vermuten, dass die zwei Klappen des Verbindungsstückes zwischen Niere und Blase nicht richtig schließen und daher immer wieder Bakterien hoch in die Nieren gelangen. Eine weitere Vermutung ist, dass die Bakterien aus der Harnröhre nicht hinaus können, weil meine Harnröhre zu eng ist und sie daher immer wieder in die Blase zurück geschleudert werden. Die letzte Vermutung ist, dass die Nieren einfach nicht mehr richtig reinigen können, weil sie eben schon so oft angegriffen waren.

Aber zurück zur Untersuchungsmethode: die Wartezeit beträgt daher so lange, da im schönen Dänenland gestreikt wird. Und warum? Wegen mehr Lohn. Es geht wie so oft einfach nur um Geld. Daher auch für mich: bitte warten. Normal würde ich ein Kontrastmittel gespritzt bekommen und meine Nieren würden in einer Röhre untersucht werden. Ihre Funktion wäre dadurch sichtbar und mögliche Fehlfunktion diagnostizierbar. Aber: bitte warten

Nun habe ich eine Nieren-Becken-Entzündung wie bereits beschrieben zum zweiten Mal. Und nochmal: mir wurde vor knapp anderthalb Jahren im Krankenhaus in Deutschland deutlich gesagt, dass damit nicht gut Kirschen essen ist. Im Klartext: eine weitere Infektion (also jetzt die Entzündung) könnte chronische Folgen haben bis hin zu einem Nierenversagen. All das habe ich versucht den Ärzten klar zu machen. Meine Schmerzen sind jedoch höher, als meine Entzündungswerte. Daher bin ich für sie kein akuter Fall. Die Untersuchung kann also warten. Mein Wohlbefinden ist allerdings schlecht und ich habe auch nach Schmerzmitteln ein Stechen in der Nierengegend. Mir ist übel von den Medikamenten und mein Fieber geht nur langsam runter. Alles in allem bin ich geschwächt und will einfach nur, dass es endlich aufhört.

Ich habe nun für mich die Möglichkeit überlegt nach Deutschland zu kommen und meine Untersuchungen dort fortzusetzen. Ich bin schließlich deutscher Staatsbürger, der einfach nur in Dänemark lebt. DAS ist jedoch alles viel viel schwieriger als ich dachte…

1) In Dänemark ist jeder Bewohner automatisch Krankenversichert, sobald er einen WOhnsitz und Arbeit hat.

2) Das Gesundheitssystem wird unter Anderem durch den hohen Steuersatz finanziert.

3) Eine Versicherung sowohl in Deutschland als auch in Dänemark zu haben funktioniert nicht.

Die Moral von der Geschichte: Dänemark übernimmt die Kosten nicht, wenn ich mich nach Deutschland verlegen lasse, um dort meine notwendigen Untersuchungen zu bekommen (bin ja kein akuter Fall!). In Deutschland habe ich keine Krankenversicherung, also werde ich dort auch nicht behandelt. Ich müsste die dänische Krankenversicherung kündigen und im gleichen Atemzug eine Krankenversicherung in Deutschland abschließen. Erst dann werde ich meine Untersuchungen erhalten.

Das Gefühl neben seinem Körper zu stehen, ihn sozusagen von außen zu betrachten und festzustellen, dass man nicht mehr man selbst ist, das ist ein schlimmes Gefühl. Ich fühle mich wie in einer Hülle, die vergiftet ist und ausgetauscht werden muss. Ich möchte mit 24 keine chronischen Schäden bekommen, die mir keiner nehmen kann, wenn sie denn erstmal da sind. Ich möchte wissen was in meinem Körper vor sich geht. Nicht in fünf Wochen – jetzt.

Also diskutiere ich weiter und wir werden erneut sehen…

Spärliche Hilfe im Dänenland…

Als ich vor einem halben Jahr nach Dänemark gegangen bin, haben mich mehrere Punkte von diesem Land überzeugt. Zum Einen war es die Mentalität der Menschen, die von so viel positiver Energie zeugt, zum Anderen waren es Fakten, wie z.B. das Gesundheitssystem, was für viele andere Länder ein Vorbild ist (wie unter Anderem auch für die Bundesrepublik Deutschland).

Nun kam es zu dem Fall, dass ich das Gesundheitssystem mehr als gebraucht habe (also mehr als nur einen Hausarzt). Vor zwei Tagen gegen Abend begann mein Rücken (gefühlt) zu schmerzen. Bereits über Nacht und am nächsten Morgen konnte ich den Schmerz genauer diagnostizieren. Ich kannte dieses Stechen auf beiden Seiten im mittleren und unteren Rückebereich, dieses Ziehen bis in die Hüfte hinein, das Gefühl durch Schmerz völlig betäubt zu sein und die Wahrnehmung zu verlieren, die Situation des sich nicht mehr bewegen Könnens. Und DAS waren definitiv keine Rückenschmerzen. Denn etwa anderthalb Jahre zuvor tat sich dieser Abgrund mir bereits einmal auf: Nieren-Becken-Entzündung.

Mein damaliger Freund fuhr mich mitten in der Nacht auf direktem Wege zur Feuerwehr und von dort aus wurde ich sofort ins Krankenhaus gebracht. Dort lag ich gut anderthalb Wochen. Ich bekam die hammer Dröhnungen Antibiotika und Schmerzmittel, des Weiteren zahlreiche Untersuchungen. Mir wurde gut geholfen – von Anfang bis Ende. Dennoch bekam ich die Warnung mit, dass eine weitere Entzündung dieser Art sehr schlecht wäre und ich mit chronischen Verbleiben oder sogar mit Nierenversagen rechnen könne. Das alles war wie gesagt in Deutschland.

Sollte das ganze auch in Dänemark gehen? Die Weichen waren durch meine Symptome gestellt den Notarzt anzurufen. Nun muss ich dazu sagen, dass es nicht wie in Deutschland verschiedene Notrufnummern gibt, sondern nur die eine ‘112‘. Sie ist ‘brandvæsen und politi’ in einem. Mein Anruf ging um ca. 20 Uhr ein. Ein Mann mit schneller Stimme nahm mein Anliegen entgegen. Seine Antwort viel jedoch spärlich aus: ‚Halten Sie sich an lægevagten. Da sitzen Ärzte denen Sie Ihr Problem schildern können. Die Nummer ist ……..‘ Tut, tut, tut… . Aufgelegt. Ich war fassungslos. Ich konnte mich kaum rühren vor Schmerzen und mein Körper zitterte. Mir blieb dennoch nichts Anderes übrig, als die mir genannte Nummer anzurufen. Dort meinten Sie, dass ein Arzt in 3-5 Stunden zu mir nach Hause kommen würde. Erneut fassungslos wurde ich auf die Deutsche Botschaft aufmerksam gemacht. Hinter einer mobilen Nummer für extreme Notfälle (man bedenke es war Wochenende) meldete sich eine sehr nette Frauenstimme – Frau Schumann (ich hoffe Ihren Namen richtig geschrieben zu haben). Sie sagte mir gleich, dass die Erfahrungen mit dem dänischen Notfallsystem sehr schlecht sind, aber sie versuchen würde bei der lægevagten einmal nachzufragen, wann ich denn Hilfe bekomme. Bereits kurze Zeit später hieß es, dass ein Arzt innerhalb einer Stunde da sein wird. Dieser kam dann auch kurz darauf. Er klopfte Bauch und Rücken ab und hörte sich meine Geräusche da drinnen an. Nach einer Urinprobe stand sein Urteil fest: Nieren-Becken-Entzündung der harmlosen Sorte. Ein paar Pillen, ein Rezept in einer Apotheke am Arsch der Welt und die Bitte anzurufen wenn etwas ist und er war wieder weg. Die Nacht hatte ich vor Schmerzen kaum geschlafen, denn die 4 Schmerzpillen haben leider nicht geholfen. Daher entschied ich mich am morgen danach noch einmal diese lægevagten anzurufen, schließlich sollte ich das ja tun, wenn ich ein Anliegen habe. Man muss bedenken, dass ich ein wenig besorgt war, da man mir in Deutschland ja die Auswirkungen einer erneuten Erkrankung deutlich gemacht hatte. Am Telefon wurde ich aber nur beruhigt, was mich aber nicht beruhigte. Ich wurde erneut darauf aufmerksam gemacht mich durchzusetzen und nach einem Krankenhaus zu verlangen. Also entschied ich mich erneut die ‘112‘ anzurufen. Ich wurde gegen 09:05 Uhr abermals abgewiesen. Mein letzter Versuch war noch einmal die lægevagten zu kontaktieren und endlich kam ein Arzt (sehr schnell übrigens) und schickte mich sofort ins Krankenhaus.

Mir wird nun endlich geholfen und ich fühle mich in dieser ganzen Sache zum ersten Mal richtig behandelt und ein wenig sicher. Aber wir werden abwarten und sehen…

Ich kann euch sagen, was ich der ‘112‘ am Telefon übrigens auch gesagt habe, dass diese nicht erbrachte Hilfeleistung ein Nachspiel haben wird. Ich werde eine Anzeige erstatten wegen unterlassener Hilfeleistung und auch die Deutsche Botschaft weiter über diese Tatsache informieren. Wenn mir erst der Kopf abfallen muss und ich mit ihm alleine ins Krankenhaus kommen soll, dann läuft hier definitiv was verkehrt…

All these little things…

Wenn man sich mal nicht so wichtig nimmt, die Dinge einfach sein lässt und den Lauf den Lebens nicht beeinflusst, dann wird man etwas sehr schönes bemerken: die kleinen Dinge werden groß und einzigartig werden.

Wer braucht schon Porsche, Luxusliner und Co.? Ist das tiefste Innere des Herzens nicht wichtiger? Das Gefühl geliebt zu werden nicht unersetzbar durch materiellen Größenwahn?

Wenn das Herz hüpft, springt, lacht - Glück einen erfüllt - gibt es was schöneres? Was größeres? Was erfüllenderes? Menschen schimpfen, beleidigen, tragen BITTERKEIT in sich. Und der Grund dafür? Sie wollen nichts anderes, als geliebt werden. Es ist ein stummer Schrei nach Aufmerksamkeit. Ein Hilferuf der anderen Art. Wir alle nehmen diese Menschen wahr und können ihnen helfen, indem wir ihnen ein Stück Liebe schenken. Aber auch hier gilt: wer nicht will, der… .

Ich freue mich mit allen da draußen, die auch geliebt werden. Denn das Glück geliebt zu werden, ist das schönste auf dieser kleinen Erde…

Es geht mir gut…

Ich möchte euch mitteilen, dass es mir sehr gut geht. Ich bin für ein paar Tage ‘raus’ und entdecke dabei viele neue Sachen und vor allem mich. Ein paar Dinge werde ich sicherlich in Kürze hier verewigen…

…bis bald

FrauLehmann

Geflüster…

In den vergangenen Wochen ist es wärmer geworden draußen. Die Sonne setzt sich durch und schiebt die dicken Regen- und Schneewolken beiseite. Alle Krabbeltierchen und Plänzchen werden zunehmend agiler und erwachen scheinbar zu neuem Leben.

Auch nachts macht sich der Wetterumschwung bemerkbar und ich lasse das Fenster zunehmend einen Spalt geöffnet. So auch vergangene Nacht, in der ich etwas bemerkte:

ich wachte von einem sehr leisen, feinen, fast zaghaftem, Geräusch auf. Halb wahrnehmend wankte ich zum Fenster und schaute fragend in die Welt hinaus. Was war es und vor allem wo kam es her? Durch das wenige Licht auf der Strasse konnte ich nichts erkennen, aber ich hatte den Klang einem Windspiel mit äußerst feinen kleinen Glöckchen zuordnen können. Am nächsten Tag musste ich einige Dinge in der City erledigen und auf dem Heimweg hörte ich schon am Anfang unserer Strasse die kleinen ‘Windinstrumente’. Mein Blick richtete sich plötzlich auf einen Balkon im 4. Stock und tatsächlich da hing dieses kleine Musikwerk. Es funkelte in der Sonne und schaukelte recht schnell durch den Wind getrieben hin und her. Fast war es, als würde die Natur eine Geschichte erzählen wollen und sie uns mitteilen durch diese zarten Klänge.

Auch heute Nacht werde ich dem Klingen der Glöckchen lauschen und mir etwas durch den Wind erzähltes anhören…

Ein Sonntag voller Liebe, Leben und Ich…

Ich habe diesen Blog erstellt, um meinen Weg ein wenig zu beschreiben; meine Erfahrungen und Erlebnisse für mich zu dokumentieren und andere daran ein Stück teil haben zu lassen.

Jeden Tag erlebe ich Dinge, die mich zum Nachdenken, Schmunzeln, Lachen, Weinen, Erstaunen…bringen. Seitdem ich meinen ganz persönlichen Weg beschritten habe, hat sich viel in meinem LEBEN verändert. Ich bemerke Veränderungen an mir, die sehr positiv sind (für mich, denn es geht hier ja um mich). Es fällt mir immer wieder auf, dass ich Dingen mit mehr Gelassenheit begegne. Dadurch liegt mir ständig ein Lächeln auf den Lippen (ein Zufriedenheitslächeln?). Neuen Situationen und Menschen gegenüber reagiere ich offener und mit weniger Wertung. Kurz um: ich fühle mich glücklich.

Es gibt natürlich auch Situationen, in denen ich immer wieder zurück geworfen werde. Dann verschwimmt der Weg, den ich bereits sehr sicher zu gehen und zu sehen schien. Dies passiert besonders häufig dann, wenn ich mich erklären muss vor anderen, meistens vor Freunden und Familie. Warum ich die hinteren Teile der Wörter gestrichen habe? a) Freunde bedeutet für mich FREUDE mit ihnen zu teilen. Das kann ich heute nur noch mit ein paar wenigen. Die anderen sind ‘…nden’, also keine Freunde; b) Familie ist abgeleitet von dem lateinischen Begriff familia. Ich habe nun den Teil ‘…milie’ gestrichen, weil es im lateinischen Unzählige bedeutet. Meinen Weg gehen aber nicht unzählige Familienangehörige mit mir, sondern nur einige. Und dieser kleine Kreis von Menschen akzeptiert und versteht mich - vor denen muss ich mich nicht erklären und muss auch sonst nichts. Andere habe ich wie mit einer Linie dafür aus meinem LEBEN gestrichen, weil ich dort immer etwas musste.

Ich habe bereits an anderer Stelle meines Blogs erwähnt, dass der Weg zu sich selbst nicht immer einfach ist, aber das er sich lohnt. Dies musste ich am vergangenen Wochenende erneut spüren. Viele Eindrücke und Erlebnisse der vorangegangenen Wochen sind durch meinen Kopf geflossen und ich habe intensiv über Dinge nachgedacht. Dabei bin ich teilweise wieder unglücklich gewesen, wie ich es noch vor einigen Monaten ganz war, denn ich bin teilweise von meinem Weg abgekommen. Vor lauter negativen Gefühlen hatte ich am Sonntag beschlossen mich in die Sonne zu setzen und die Seele ein wenig frei zu machen. Dabei kam ich bei meiner Arbeit vorbei und wurde sehr herzlich empfangen. Auch eine Kollege war gerade vor Ort und er setzte sich zu mir in die Sonne. Wir redeten kaum - genossen einfach den Moment. Als die Küche mir dann ein Brunch spendierte, war ich einfach nur verzaubert: mein Lieblingskäse ‘Tilsiter’, ein mega Glas voll mit leckerem Fruchtsalat und im Joghurt ein paar Schokoladenherzen. Ich hatte das Gefühl, dass ich von den Leuten geliebt werde, seitdem ich sie kenne und mit ihnen arbeite. Und dabei war ich nur ich selbst - keine Rolle, keine Verstellung. Ich war einfach Ich…

Am späten Nachmittag begab ich mich in Richtung Heimweg und musste noch lange an diesen Nachmittag denken. Diese Offenheit, Ehrlichkeit und Liebe der Leute in dem kleinen Restaurant in Østerbro hat mir gezeigt, dass ich trotz meiner Schwächen, Stärken und vor allem wegen meines Ichs geliebt werde.

Ich bin Ich und Ich werde…

Kunst…

Der schöne Sonnentag gestern lud mich erneut ein die Stunden draußen zu verbringen. So fuhr ich erneut in den Königlichen Garten. Auf dem Weg dorthin machte ich einen kleinen Umweg, was sich hinterher als Glück heraus stellte.

Auf diesem extra Weg kam ich an den Gemäuern des Königlichen Gartens vorbei. Zum ersten mal fielen mir die kleinen grauen Häuschen auf, die ganz zauberhaft von den Mauern und Zäunen des Parkes eingerahmt waren. In ihnen befanden sich kleine Läden - ein Schmuckverkäufer, ein Antiquitätensammler und auch eine kleine Galerie. Es ist unvorstellbar und einzigartig, was die Menschen auf 8-10 m² Fläche versucht haben zu erstellen, um ihre ‘KUNST’ zu verkaufen.

Einen besonderen Eindruck hinterließ jedoch diese kleine Galerie bei mir mit dem Namen Gallerie 2020 Visions DK’ (Nähere Infos zu den Künstlern findet man unter Det Poetiske Bureau). Warum ich besonders von diesem kleinen ‘Kunstraum’ begeistert war, versuche ich euch mal zu beschreiben:

vor diesem kleinen Häuschen saß ein Mann. Er hatte schon graue Haare und einen Bart, den er zu einem Zopf geflochten hatte, der ungefähr 40 cm zum Boder ragte. Außerdem hatte er seine Fingernägel orange angemalt, aber eher mit einem Edding, als mit Nagellack. In diesen bunten Händen hielt er ein Handy aus längst vergangener Zeit. Als ich den Weg vor dem Galeriehäuschen passieren wollte, stand er auf und begrüßte mich herzlich. Ich sagte ihm, dass ich nur schauen möchte, weil mich diese Ambiente angelockt habe. Er war sehr freundlich und erzählte mir gleich, dass die Kunst von 125 verschiedenen Künstlern sei und der Preis nicht das wichtigste ist. Wir unterhielten und eine kleine Weile und dann verabschiedete ich mich mit dem Versprechen einmal wieder zu kommen. Er fasste mir dabei an den Arm und, nein er tat mir nicht weh, gab mir eine kleine Berührung - ein sanftes Streicheln. Dieser Moment war so, als würden wir uns schon ewig kennen. Er war wie ein sehr guter Freund in diesem Moment. Nun schaute er mich mit seinen faltigen Augen an und sagte: ‘Du bist jeder Zeit willkommen’. Ich bedankte mich, indem ich ihn ebenfalls am Arm eine Berührung gab und wir beide gingen unsere Wege für diesen Tag.

Vielleicht versteht das Keiner, aber dieser Moment war ein sehr offener und ehrlicher Moment für mich. Dieser Mann war anscheinend glücklich mit seinem Leben und dem was er tat. Nun kreuzten sich seine und meine Wege und er teilte mit mir sein Glück für einen Moment. Jedenfalls war das spürbar für mich. Und was gibt es schöneres als glückliche Menschen zu treffen?

Free Hugs…

Durch das sanfte Wachkitzeln der Sonne am Morgen beschloss ich ihr heute draußen ein wenig zu folgen - und zwar im Königlichen Garten.

Nachdem ich bei dem kleinen französischen Bäcker um die Ecke frische Croissants besorgt hatte, radelte ich zusammen mit unzähligen von gut gelaunten Menschen auf den Fahrradwegen von Kopenhagen der Entspannung entgegen. Aber am Park angekommen musste ich feststellen, dass dort ein noch regeres Treiben herrschte, als auf den Straßen. Unzählige junge und ältere Menschen hatten sich mit Decken und Picknick-Körben auf den Wiesen, auf der Erde unter den Bäumen und auf den zahlreichen Parkbänken nieder gelassen. Die Stimmung war ausgelassen und aus einigen Ecken hörte man die manch gesungene Lieder.

Mitten im bunten Treiben und genau gegenüber vom Rosenborg Slot ließ ich mich auf einer der Sonne zugewendeten Parkbank nieder. Meine kuschlige Decke, meine noch warmen Croissants und ein Buch dabei, war der Moment der Entspannung und des Fallenlassens gekommen.

Als ob dieser Zustand und dieser Moment nicht schon Glück genug waren, sah ich aus der Ferne eine Gruppe von jungen Leuten mit einem Schild in der Hand den Weg, wo auch meine derweilige Parkbank sich befand, entlangkommen. Zuerst dachte ich an eine Demonstration, die hier den ein oder anderen Tag schon mal in Kopenhagen statt findet. Doch bei näherem Betrachten erkannte ich die Aufschrift: ‘FREE HUGS’. Ich fühlte mich angezogen und konnte den Blick nicht von der selbst gemalten Tafel wenden. Daher stand ich auf, als die Gruppe mich schließlich passierte. Der Frage: ‘Willst du eine kostenlose UMARMUNG haben?’ entgegnete ich mit weit geöffneten Armen und so umarmten sich ein paar Sekunden lang Menschen, die in diesem Moment nur eines verbunden hat - Nähe durch LIEBE.

Es ist eher unaufmerksam vor längerer Zeit etwas an mir vorbeigestriffen, das wie eine ‘Umarmungskampagne’ aussah. Nun muss ich zu meiner Unwissenheit feststellen, dass es wirklich eine richtige ‘Szene’ dafür gibt - die ‘Free Hugs Campaign’:

‘The Free Hugs Campaign is about many things, like making someone’s day a little brighter, meeting people and showing the world that strangers aren’t so bad after all. It’s also about bringing people together and sharing a happy moment before heading back out into the world feeling a little lighter.

The Free Hugs Campaign is all about people being there for each other.

When you’re feeling sad and alone in the world, it helps to talk to people, to share a laugh with someone, to see someone smile at you, to have somebody wrap their arms around you and reassure you that everything will be alright.

…Everyone has problems and for sure mine haven’t compared. But to see someone who was once frowning, smile even for a moment, is worth it every time.’

Ich finde diese Kampagne klasse und ich werde in Zukunft versuchen diese Kleinigkeit weiter zu geben - an alle, weil wir einfach existieren, um glücklich zu sein.

My Free Hugs for you.

Ein Stück Abschied…

Es gibt Menschen in die man immer wieder HOFFNUNG steckt. Doch diese Hoffnungen ersticken immer wieder auf ein Neues. Wie ein Pflanze, die kein Wasser bekommt, vertrocknet diese Hoffnungen schon ehe sie eigentlich richtig begann.

Warum haben wir eigentlich Hoffnungen? Weil wir mit dieser HOFFNUNG auch gleichzeitig eine ERWARTUNG an diese Person stellen. Und warum erwarten wir überhaupt etwas bestimmtes von einem Menschen? Nur aus dem Grund nach Liebe und Geborgenheit, Fürsorge, ein bisschen Aufmerksamkeit.

Ich habe heute ein kleines Stück von einem Menschen ABSCHIED genommen, der den meisten Menschen im Leben viel bedeutet. Mir hat dieser Mensch etwas bedeutet, vielleicht manchmal mehr als ich diesem Menschen. Ich konnte die ‘Liebe’ dieser Person nie genau fühlen oder identifizieren. Sie war hinter mehreren Mauern und Vorhängen nicht klar zu sehen und vielleicht auch beeinflusst durch andere Dinge einfach nicht möglich sie nach Außen zu lassen. Aber irgendwann ist es besser aufzuhören danach zu suchen. Man braucht keine ERWARTUNGEN an jemanden stellen, wenn man sein Leben selbst erfüllt lebt. Dann muss einem niemand einen Mangel ersetzen. Und jegliche negative Gefühle bleiben fern…

Mein ABSCHIED ist mit sehr viel TRAUER verbunden. Und jeder trauert auf eine andere Art und Weise. Ich tue das sehr intensiv, weshalb mein derzeitiger Zustand noch ein wenig anhalten wird. Diese Erfahrung gehört zu meiner Reise - also auch zu meinem Leben.

Ein Stück Abschied mit den Worten aus Deinem Mund: “Es hat keinen Zweck…”

Lebensbegleiter…

Einige von euch haben es sicherlich auf meinem alten Blog gelesen - das Thema MUSIK.

Ich wurde in einer durchaus musikalischen Familie geboren. Mein Vater spielte Trompete und auch das Schlagzeug hat er schon rhythmisch bewegt. Und meine Mutter hat in ihrer Jugendzeit Akkordeon (eines der vielen weiteren Begriffe hierfür ist Schifferklavier) gelernt. Somit lag es nahe, dass auch ich ein Instrument lernen sollte. Dem Wunsch Gitarre zu lernen wurde mit einem Klavier entgegengewirkt und somit übte ich, mehr oder minder fleißig, ab meinem 6. Lebensjahr auf den schwarzen und weißen Tasten. In meiner pubertären Phase entschloss ich mich außerdem Flötenunterricht zu nehmen und liebte ab dem Zeitpunkt meine geliehene Altflöte (Sopranflöte fand ich einfach zu schlicht).

Nun liegen 12 Jahre Klavier- (jeden Mittwoch) und nebenbei 4 Jahre Flötenunterricht hinter mir. Ich habe also genau die Hälfte meines Lebens selbst MUSIK gemacht. Momentan besitze ich kein eigenes Klavier, was mir jedoch nicht die Möglichkeit des Spielens verwehrt. Denn jedes Mal, wenn ich nach Hause zu meiner Familie fahre, setze ich mich an den Flügel in einem naheliegenden Museum um im Kopf gebliebene, selbst kreierte und neue Stücke zu spielen.

Doch MUSIK ist noch mehr für mich. Ich zähle auch alle Geräusche und Töne, die ich jeden Tag um mich herum wahrnehme zu MUSIK. Das kann Möwengeschrei sein oder lärmende Autos. Auch die ‘Stille der Nacht’ birgt wahnsinnig viele Klänge in sich. Seitdem ich mich sehr viel mit mir selbst beschäftige halte ich oft Inne und höre der Welt da draußen zu. Meistens schließe ich dabei die Augen und sauge jeden einzelnen Ton in mich auf.

Klänge, Töne, Geräusche, nennt es von mir aus wie ihr wollt, umgeben uns immer, stets und ständig. Auch in der Stille existieren sie. Sie sind ein Teil, der uns immer begleiten wird. Ich bin ein Mensch, der sich vieler verschiedener Arten von MUSIK annimmt. Ob es die Klassik ist oder ein deeper House Titel. Für mich gehört MUSIK zum Leben und sie bereichert es jeden einzelnen Tag. Wer diesen Lebensbegleiter ebenso wie ich zu schätzen weiß, der weiß auch worüber ich hier schreibe.

Zum Abschluss dieser kleinen Geschichte möchte ich euch auf einen Mann aufmerksam machen, der meiner Meinung nach die MUSIK auf seine ganz spezielle Art und Weise liebt. Er begeistert damit Menschen in seinem Land - aber das könnt ihr selbst sehen, hören und genießen…

Calma…

Es passiert durchaus vielen Menschen unbeherrscht und unruhig zu sein. Das kann der Chef sein, den ein fremdes Auto auf seinem Parkplatz rasend macht; das können Eltern mit ihren Kindern sein, denen sie anschreiend versuchen Regeln und Ordnungen einzutrichtern; das können ganz normale Menschen wie du und ich sein, die über die buchstäbliche Fliege an der Wand ‘in die Luft gehen’.

Ich selbst habe noch vor einiger Zeit solche ‘Ausfälle’ gehabt. Mich haben Dinge, die eigentlich alles andere als Aufregung produzieren, zu einer Explosion gebracht. Ich habe mich gegen Dinge gesträubt und dagegen sie einfach so anzunehmen, wie sie sind. Ich wollte mit Gewalt, denn solche Ausbrüche waren wie Gewalt für mein Umfeld, die Menschen ändern und auf meinen Pfad trimmen. Mich selbst hat das so viel unnötige Kraft gekostet.

Wenn man dem Grund solcher Ausbrüche auf den Grund geht, dann denke ich rühren sie von tiefster Unzufriedenheit her. Man versucht eben seinen Frust und sein Unbehagen an anderen Menschen aus zu lassen, statt an sich selbst zu arbeiten. Die eigene Weiterentwicklung erfordert Kraft und durchaus harte Arbeit an sich selbst. Und das dieser Weg nicht der bequemste ist, brauch ich hier wohl keinem erklären. Aber er ist mit Sicherheit der beste, um selbst voran zu kommen und am Ende ein glückliches und mit Liebe erfülltes Leben zu führen.

Mein Weg hat schon begonnen und ich bin dabei ihn jeden Tag ein Stück weiter zu gehen. Dabei ist mir das Wort ‘calma’ begegnet. Es ist spanisch und bedeutet: Ruhe, Stille, Frieden, Gelassenheit, Windstille. Ich bin dabei mein inneres CALMA zu entdecken und schon jetzt kann ich feststellen, dass mein Leben ruhiger und friedlicher verläuft. Denn ich selbst bin zur Ruhe gekommen und habe dadurch mehr Kraft mich auf mich selbst zu konzentrieren, statt andauernd gegen andere zu schießen. Letztendlich macht mich das viel glücklicher, als ich es jemals zuvor war.

Es sollte jeder selbst für sich entscheiden, wie und wann er seinen Weg anfangen möchte zu gehen. Manche möchten es nie, was durchaus ihre Entscheidung ist. Man kann sich auf seinen Weg auch begleiten lassen. Aber eben nur, wenn man will - bist du bereit?

So sicher sich das Meer hinter diesem Weg befindet, so sicher kann jeder den Weg zu sich selbst finden…

Vergangenheit…

Wir erinnern uns alle gerne an vergangene Momente zurück. Dabei werden bestimmte Erinnerungen in unserem Gedächtnis abgerufen und legen Bilder des ‘es war einmal’ frei. Besonders Erlebnisse mit anderen Menschen nehmen primär eine Rolle ein.

Nun passiert es vielen Menschen beim Nachdenken und in Erinnerungen schwelgen, dass sie sich bereits erlebte Situationen noch einmal wünschen und manche davon sogar dauerhaft. Auch mir passiert es, dass ich die Vergangenheit nicht recht loslassen will.

Wenn wir das Wort VERGANGENHEIT jedoch genauer betrachten, dann müsste uns auffallen, dass vergangen etwas zurückliegendes ist. Es ist also eine abgeschlossene Handlung in einem längst vergangenen Zeitraum. Nun kann keiner die Zeit zurück drehen, weshalb sich mir die Frage stellt, warum so viele Menschen gerade das tun wollen?

Ging es uns in der Vergangenheit besser? Wenn es uns dort besser ging, dann müssen wir uns selbst die Frage stellen wieso - das Warum muss erforscht werden. Erst wenn wir diese Frage beantworten können, dann können wir an der Gegenwart etwas ändern. Dann wissen wir um den Fehler und was wir tun können, um auch in der Gegenwart das gleiche Glück zu empfinden.

‘The past has no power to stop you from being present now.’ Eckhart Tolle

Dieser Satz hat mir deutlich gemacht, dass ich im HIER und JETZT lebe. Die VERGANGENHEIT soll auch Vergangenheit bleiben. Wenn man immer nur zurück schaut, wie soll man dann voran kommen? Ich kann mich nur nach VORN persönlich weiterentwickeln - die Vergangenheit zeigt mir dabei, welche Fehler ich ZURÜCK lassen werde. Erst dann merkt man eine Steigerung und auch ein vermehrtes Glück…

Alleinsein…

Ist Alleinsein gleich zu setzten mit Einsamkeit?

Für mich sind diese zwei Worte vollkommen unterschiedlichen Inhalts. Meint EINSAMKEIT einen eher negativen Situationszustand, dem wir ungute Gefühle zuordnen, ist ALLEINSEIN die Tatsache, das sich kein Mensch um uns herum befindet, eine gefühlsmäßig unbewertete Situation.

Nachdem wir den Begriffsinhalt geklärt haben, muss ich sagen, dass der Zustand des Alleinseins ein Lernprozess ist. Zugegebenermaßen ein eher schwieriger. Der Mensch ist es nämlich nicht gewohnt alleine zu sein. Seit der Geburt kümmern sich Menschen um ihn (was natürlich sein muss). Allerdings wird das schnell für Einige von uns zur “Normalität”. Wir verlassen uns gerne auf andere Personen und geben eher schwierige Pflichten oder Aufgaben ab, weil es bequemer ist. Gleichzeitig hat es natürlich den Vorteil, dass wir dadurch mit anderen Menschen in Kontakt bleiben müssen. Das bedeutet für die meisten von uns, dass wir nicht alleine sind und auch keine EINSAMKEIT empfinden.

Nach einem harten und schwierigen Weg, ich sagte es ja bereits zu Beginn, habe ich erfahren, dass ALLEINSEIN etwas sehr schönes sein kann. Ich habe nach und nach angefangen mich auf mich zu konzentrieren und mein Leben in die Hand zu nehmen. Dabei habe ich mich nur auf mich selbst verlassen und keine Ereignisse anderen zugetragen, um meinen Weg dadurch eventuell zu vereinfachen. Ich habe dabei nicht ein einziges Mal Langeweile empfunden oder gar Einsamkeit. Man kann so viele wunderschöne Dinge beim ALLEINSEIN entdecken - über das ICH.

Wenn ihr das nächste Mal alleine zu Hause seid oder in einem Park oder im Auto (oder wo auch immer), dann versucht doch einfach mal in euch zu schauen. Vielleicht entdeckt der Eine oder Andere ein paar neue Seiten an sich. Vielleicht empfinden manche auch nur Traurigkeit, weil sie ungern alleine sind. Aber auch sie können es lernen. Einfach mal die Stille wirken lassen…

Inspiration…

Wenn wir am Morgen aufwachen, dann geht den meisten von uns der bevorstehende Tag durch den Kopf. Gedanken um die täglichen Aufgaben und wie man sie bewältigt bekommt. Einige haben bereits dann einen schweren Kopf - andere gehen alles ganz locker an.

Lange Zeit bin ich mit einem sehr nachdenklichen Kopf aufgewacht. Das einem das nicht gerade gut tut, brauche ich wohl keinem zu erzählen. Daher musste ich was ändern, denn irgendwann fängt man an nur noch schlecht drauf zu sein und jeglicher Optimismus verwandelt sich in andauernden Pessimismus.

Es ist doch so: die SONNE geht jeden Tag auf und auch wenn sie durch eine dicke Wolkendecke verhindert wird direkt in unsere Fenster zu strahlen, ist sie trotzdem da. Durch sie beginnt das Leben. Sie schenkt allen Lebensformen ENERGIE zum atmen und wachsen. Sie ist wunderschön und Nichts könnte ohne sie existieren. Diese reine Form von ENERGIE nutze ich jeden Tag um mich inspirieren zu lassen. Ich tanke morgens mit und durch die SONNE auf. So habe ich positive ENERGIE für die restliche Zeit, in der man auch mal unangenehme Aufgaben erledigen muss. Durch diese reine und kostenlose Tankstelle, verwandeln sich meine Gedanken um in positiven Einheiten. Und das jeden morgen -jeden Tag.

Vielleicht bringt euch das folgende Bild auch zum Nachdenken über unsere Anfänge und dass es da etwas kostenloses gibt, das jeder für sich selbst intensiv für positive Gedanken nutzen kann :-)

Euch allen einen schönen, positiven, energievollen Tag…

Keine Angst…

Auf meiner morgendlichen Reise durch einige schöne Internetseiten habe ich folgenden Spruch entdeckt, der mich zum Nachdenken gebracht hat:

‘Nothing in life is to be feared. It is only to be understood.’ Marie Curie

Einige werden sich sicher fragen, warum ich schon jetzt über Ängste schreibe. Doch wenn ihr mal genauer in euch hinein schaut, dann werdet auch ihr merken, dass gewisse Dinge in eurem Körper ein ungutes Gefühl hervorrufen werden - vielleicht ANGST?

Eine Zeit lang habe ich sehr viel Angst gehabt. Ich habe mir um alles und jeden Gedanken gemacht und meine Energie vollkommen verpulvert. ‘Was wenn…’ oder ‘Aber das….’. Ich habe mich von Dingen abhängig gemacht - oder von meinen Partnern (siehe vorheriger Beitrag). Der Drang etwas vergangenes durch Angst zu kompensieren ging sehr schnell sehr schief.

Ich stellte mir also zunehmend die Frage nach dem: wer bin ich? Schnell musste ich feststellen, dass ich mehr in der Vergangenheit lebte, als in der Gegenwart oder in der Zukunft. Als ich das verstanden hatte, kam meine Energie zurück zu mir. Denn es war, als würde jemand aus einem Felsen ausbrechen, in dem er lange lange gelebt hatte.

Ich habe verstanden, warum ich Ängste in mir trug. Besinnen wir uns auf den Spruch von Marie Curie zurück , dann hebt auch sie ihre Ängste durch das Verstehen auf. Das VERSTÄNDNIS von Dingen kann alle Ängste überwinden. Erst wenn ich verstehe, dann liebe ich mich wieder ein Stück mehr - dann lasse ich Vergangenes Vergangenes sein und liebe alles was da kommt…

Entenliebe…

Vielleicht haben es einige von euch schon auf meinem alten Blog gelesen. Seit einiger Zeit haben wir auf unserm Hinterhof ein Entenpärchen. Die kleinen Stadtenten gehören für die Anwohner unseres Hauses nun zum Inventar.

Jedenfalls gaben mir diese zwei putzigen Gestalten Anlass zum Nachdenken über die LIEBE:

wenn man die beiden so beobachtet, er ein hübsches farbenprächtiges Männchen und sie eine kleine graue Lady, dann verschwimmen diese Farben der beiden auf einmal. Will sagen, dass ihre Federn so unterschiedlich sie auch sind plötzlich zu einem Regenbogen verschmelzen. Es ergibt sich ein Ganzes. Nein kein Entenkloß! Auf einmal sieht man eine in sich einige und liebevolle Gestalt. Obwohl es zwei verschiedene Lebewesen zu sein scheinen wird daraus eine LIEBE. Und warum?

Nun ich bin selbst noch auf dem Weg die LIEBE zu entdecken und zu erforschen. Deshalb habe ich diesen Blog ja ins Leben gerufen (ins Leben rufen ist für web 2.0 wohl ein wenig übertrieben). Jedenfalls fängt die LIEBE für mich damit an, dass man sich selbst erst einmal liebt. Und das schafft man, indem man selbst glücklich ist - und zwar mit sich selbst.

Es gab aber auch bei mir eine Zeit, in der ich sehr unglücklich war, weil ich es alleine nicht geschafft habe. Ich habe angefangen mein Glück durch andere zu definieren. Und für eine Zeit hat es auch funktioniert glücklich zu sein. Aber das war kein wahres Glück. Denn immer wenn mein Gegenüber, also durch den ich mich versucht habe glücklicher zu machen, nicht meine Erwartungen erfüllt hat, dann ging es mir wieder schlecht. Natürlich versucht man dann den anderen glücklich zu machen, damit man es selbst auch wieder ist. ABER: das funktioniert nicht!

Deshalb geht es eben nur allein. Wenn man dann seinen Weg des Glücks gefunden hat, dann liebt man sich auch selbst und das eigene Glück ist nicht durch andere gefährdet, also durch die man versucht sein Glück zu definieren.

Was das nun mit dem Entenpaar zu tun hat kann ich nun nach dem obigen Intro erklären: diese beiden Tiere leben hier zusammen. ABER: angefangen hat alles mit ‘ihm’. Eines Tages saß er auf dem Dach unserer Abfalltonnenecke und fraß das Moos ab. Und irgendwann gesellte sich dann ein Weibchen dazu. Durch ihre Schönheit angetan waren sich die beiden natürlich sofort sympatisch. Nein es ist bestimmt mehr - es war das HERZ was jeweils zum anderen gesprochen hat. Seitdem jedenfalls sind die beiden beieinander und passen auf sich auf. Eher geben sie Acht auf das Herz des anderen. Zeitweilig fliegt sie mal davon oder er. Und dabei geht es dem anderen nicht schlecht, sondern sehr gut. Dann wird intensive Körperpflege betrieben oder ein Nickerchen gehalten. Einmal hat ein Rabe versucht die beiden auseinander zu bringen. Aber es ist nichts passiert, weil die beiden sich einfach zu nahe sind, um es von Außen zerstören zu lassen.

Was ich damit eigentlich sagen will: diese Entenliebe ist wunderschön und sie existiert nicht nur im Tierreich. Es gibt auch Menschen, die aufeinander Acht geben und sich so nahe sind, dass ihre Seelen und Herzen und Körper verschmelzen. Sie sind dann Eins - wie das Entenpaar.

Zuerst einmal…

Ich möchte alle ganz herzlich auf meinem neuen Blog begrüßen.

Der Grund dieses Blogs ist mein ICH. Eine Entdeckungstour mit mir durch mein ICH. Und ihr seid alle herzlich eingeladen dabei zu sein, wenn ich diese Lebensreise vollziehe. Es geht um Entdeckung und Erkundung des eigenen ICHs. Vielleicht hilft diese Seite auch euch das innere ICH ein wenig intensiver zu erforschen?!

Viel Spaß dabei wünscht euch jedenfalls eure FrauLehmann auch Gitte genannt :-)

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